Schwimmverein
Grafing-Ebersberg e.V.

Beim ersten Wettkampf auf der 50-Meter Bahn des Jahres 2020 zeigten sich die Athleten des Schwimmvereins Grafing-Ebersberg in beachtlicher Form. In der Schlussbilanz konnte der SVGE im internationalen Teilnehmerfeld neben vielen Bestzeiten auch drei Finalteilnahmen, sechs Gold-, drei Silber und vier Bronzemedaillen aufweisen.

Der ISC (International Swim Cup) fand zum ersten Mal in Ingolstadt teil. Neben deutschen Vereinen nahmen unter anderem auch Teams aus Italien, Litauen, den Niederlanden, der Schweiz, Portugal und Tunesien an dem Wettkampf teil. In allen Strecken gab es wie üblich eine Jahrgangswertung. Daneben qualifizierten sich die schnellsten acht Schwimmer aller Jahrgänge bei den 100-Meter-Strecken für die 100-Meter-Finalläufe, die offen, also ohne Jahrgangsbeschränkung stattfanden. Hier schwammen die SVGE-Athleten gegen teilweise einige Jahre ältere Konkurrenten.

Florian Kühn (Jhg. 2003) steuerte über 50, 100 und 200m Schmetterling (26,97/59,92 Sek. und 2:18,80 Min.) drei Goldmedaillen zum Gesamterfolg des SVGE bei. Im Finale über 100m Schmetterling schlug er als Vierter an. Besonders freute er sich dabei über zwei Normzeiten für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften über die 50 und 100 m Schmetterling.

Luisa Rumler (Jhg. 2006) war über 50m Rücken (32,43 Sek.) und 100m Schmetterling (1:07,71 Min.) die Schnellste Ihres Jahrgangs, bei den 100m Freistil (1:02,07 Min.) erhielt sie die Silbermedaille. Über die 100m Schmetterling qualifizierte sie sich für das Finale und erreichte dort den sechsten Platz.  Mit ihrer Vorlaufzeit über diese Strecke holte sie sich zusätzlich noch eine weitere Qualifikationszeit für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften.

Silvia Kühn (Jhg. 2005) konnte je eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille zur Mannschaftsbilanz beisteuern. Über 50m Schmetterling (30,22 Sek.) wurde sie Erste, über 100m Schmetterling (1:09,58 Min.) Zweite und Dritte über 50m Rücken (33,31 Sek.). Auch sie schaffte es ins 100m Schmetterling-Finale und wurde dort Achte.

Silber gab es auch für Amelie Kiermeier (Jhg. 2002) im 50m Rücken-Rennen. Die elektronische Zeitmessung zeigte dabei eine Zeit von 34,13 Sek. für sie an.

Die Geschwister Emily und Lisa Trautmannsberger (Jhg. 2007 und 2009) erzielten neben vielen persönlichen Bestzeiten je eine Bronzemedaille: Emily über die 200m-Brust (3:03,88 Min.) und Lisa über die 50m Schmetterling (40,94 Sek.).

Clara Tschochner (Jhg. 2009) steuerte über 400m Freistil (6:02,58 Min.) ebenfalls eine Bronzemedaille zum Gesamterfolg des SVGE bei. Auch bei ihren anderen Wettkampfstrecken konnte sie deutliche Verbesserungen ihrer Bestzeiten erzielen.

Die jüngsten Teilnehmerinnen des Schwimmvereins Grafing Ebersberg waren Elisabeth Hörterer, Leya Nenova, Anastasia Wüstendörfer (alle Jhg. 2010) sowie Luisa Kleppich (Jhg. 2009). Obwohl sie sonst in Ebersberg auf der 25m-Bahn trainieren, kamen sie mit der langen 50m-Bahn in Ingolstadt hervorragend zurecht und lieferten ausnahmslos neue Langbahn-Bestzeiten ab.

Dem wollten die „älteren Hasen“ des SVGE auch nicht nachstehen. Lisa Blankenburg, Lena Meußer, Leonie Moormann (alle Jhg. 2007) und Sophie Rinderknecht (Jhg. 2003) beindruckten ebenfalls mit beachtlichen Leistungssteigerungen und Bestzeiten.

Die Trainer Zorka Wüstendörfer, Sebastian Rumler und Markus Kühn waren hocherfreut, dass das Training der vergangenen Wochen und Monate bei ihren Schützlingen offensichtlich erfolgreich war. Trotz teilweise sehr langer Wartezeiten zwischen den einzelnen Starts und der ungewohnten Langbahn waren die Athletinnen und der Athlet des SVGE bei ihren Start „auf den Punkt“ da und zeigten sehr gute Leistungen.